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“Manchmal fühle ich mich als starke Allergikerin nicht ernst genommen.”

Betroffene erzählen

Ich leide seit einigen Jahren an einer eine Allergie gegen Meerschweinchenepithel. Sie hat sich bei mir entwickelt, als ich schon drei Jahre lang Meerschweinchen als Haustiere gehabt habe. Mit 13 Jahren habe ich es deshalb weggeben müssen.

Astrid, 24 – Content Creator

Ich habe meine Allergie zum ersten Mal festgestellt, als beim Spielen mit ihr, meine Nase enorm verschnupft geworden ist. Kurz danach haben meine Augen angefangen zu tränen.

Meine Mutter ist dann mit mir in ein Allergiezentrum gegangen und dort hat man dann festgestellt, was ich eigentlich eh schon wusste: Allergie gegen Meerschweinchen. Lustigerweise habe ich mich einige Jahre später auf Ratten testen lassen und gegen die habe ich keine Unverträglichkeit. Auch mit dem Stall machen hat das funktioniert (ja, ich habe eine Ratte als Haustier). Allerdings habe ich bei besagtem zweiten Test, etwas anderes herausgefunden: Demnach habe ich eine heftige Allergie gegen Hausstaubmilben, außerdem gegen Gräser- und Roggenpollen. Das habe ich zwar vorher schon bemerkt, aber nie als Allergien wahrgenommen. Als Kind denkt man sich halt nicht so viel, wenn beim Fangenspielen in der Wiese plötzlich die Nase etwas zu rinnen beginnt. Ich habe mir einfach gedacht, dass ich überdurschnittlich oft Schnupfen habe. Blöderweise ist die Allergie halt immer intensiver geworden.

Das wirklich komisch ist aber, dass in meiner Familie niemand, wirklich niemand, Allergien hat. Ich glaube daher, dass das bei mir nicht genetisch bedingt ist.

Eingeschränkt bin ich durch meine Allergien nur wenn ich wirklich heftig reagiere – dann schwellen meine Schleimhäute stark zu und ich fühle mich elend, ausgelaugt und müde - eigentlich richtig krank. Manchmal muss ich deswegen in den Krankenstand. Das ist natürlich sehr ungut.  Mit Antihistaminika geht es besser, aber komplett beschwerdefrei ist das dann trotzdem nicht.

Enorm stark bemerke ich meine (Haus)Stauballergie, wenn ich in das Zweithaus im Waldviertel von den Eltern meines Freundes fahre. Dadurch, dass dieses nur im Sommer ist, lagert sich dort besonders viel Staub an. Nach drei Stunden ohne Antihistaminika sehe ich aus wie Frankensteins Monster. (Einschlafen ohne die Dinger ist dort sowieso unmöglich.)
Aber auch wenn ich daheim putze sollte ich besser an dem Tag nicht mehr unter Leute kommen. Man will ja niemanden erschrecken.

Das “Gute” an meiner Allergie: Kosten gibt es generell so gut wie keine. Die Tabletten kosten nur ein bisschen mehr als einen Euro. Da sind die Taschentücher schon teurer. Aber generell ist es schon sehr anstrengend.

Was mich schon nervt, ist dass man als Allergiker oft nicht ernst genommen wird. Das ist wirklich ärgerlich. Das fängt an, dass Kollegen meinen, dass man sich mal einen Tag frei nimmt, weil man wegen eines Anfalls wirklich nicht arbeitsfähig ist. Es gibt aber auch kleinere Sachen, wie zum Beispiel dass mein Freund auch behauptet er hätte eine Stauballergie, weil er einmal niest, wenn er staubwischt. Da fühl ich mich und meine Unverträglichkeit nicht wirklich ernst genommen.

 

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