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Weihnachtsdekoration: Tipps für Allergiker & Asthmatiker

Wenn große Familienfeiern aufgrund von COVID-19 nicht möglich sind, muss man sich die Weihnachtsstimmung auf andere Weise nachhause holen. Doch wie macht man die Weihnachtsdekoration allergie- und asthmasicher?

Es ist eine völlig harmlose Möglichkeit, sich etwas Weihnachtstimmung in die eigenen vier Wände zu holen: Weihnachtsdekoration. Doch aufgepasst: Egal ob man Dekoration aus den Aufbewahrungsboxen holt und sie entstaubt, Beleuchtung installiert oder den Christbaum trimmt und schmückt – all das kann eine Auswirkung auf die Luftqualität im Innenraum haben. 

Für Asthmatiker und Allergiker, die vor allem mit Indoor-Allergenen zu kämpfen haben, ist es darum umso wichtiger, die richtigen Schritte zu unternehmen, um die Atemluft während der Weihnachtszeit so allergenfrei wie möglich zu halten. 

Dr. Neeta Ogden, Spezialist für Asthma und Immunologie, gibt zu diesem Zweck folgende Tipps: 

  • Dekoration entstauben: Kugeln, Gestecke und andere Dekorationen, die für ein Jahr lang in einer Schachtel aufbewahrt wurden, brauchen zuerst etwas Pflege, bevor sie wieder zum Einsatz kommen dürfen. Tragen Sie am besten Mundschutz und Handschuhe, wenn sie Ihre Dekoelemente aus den Aufbewahrungsboxen holen und reinigen Sie diese gründlich, bevor Sie sie im Haus präsentieren. 
     
  • Einen „echten" Baum wählen: Künstliche Christbäume haben ihre Vorteile – sie verlieren keine Nadeln und sehen über viele Jahre hinweg schön aus. Aber Achtung: Das Plastik, aus dem diese Bäume gefertigt sind, kann sich mit der Zeit auflösen und Chemikalien freisetzen, die dann in die Atemluft gelangen und zu allergischen Reaktionen führen können. Richtige Bäume reinigen hingegen die Atemluft, indem sie Sauerstoff ausstoßen – und bringen durch den frischen Tannen- oder Fichtenduft auch noch ein festliches Aroma in das Haus. 
     
  • Duftkerzen weglassen: Duftkerzen die nach Zimt oder Vanilleschote riechen, bringen uns natürlich in festliche Stimmung – doch leider können sie die Atemluft auch mit PM 2.5 Feinstaubpartikeln belasten. Die Alternative? Kekse backen, den diese bringen die „echten" Duft in das Zuhause. 
     
  • Gut belüften: Auf allen Oberflächen und Möbeln im Haushalt lagern sich allerlei Indoor-Allergene ab – Staub, Tierhaare, Rauchpartikeln. Öffnen Sie die Fenster regelmäßig und lüften Sie Ihre Räumlichkeiten gründlich. Teppiche sollten drei mal in der Woche gesaugt werden. Eventuell kann auch ein Luftreiniger dazu beitragen, die Qualität der Atemluft im Haus zu verbessern. 

 

Bild: Unsplash

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