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3 Fragen und Antworten zum Kochen und Essen mit Nahrungsmittelallergie

Nahrungsmittelallergie

Bei Nahrungsmittelallergien stuft das Immunsystem des Körpers ein bestimmtes Protein in einem Nahrungsmittel als gefährlich ein und reagiert dementsprechend.

Eine allergische Reaktion auf ein Nahrungsmittel passiert meist dann, wenn es verzehrt wird, kann aber auch durch simplen Hautkontakt ausgelöst werden. Die Symptome reichen von leichten (Husten, leichter Hautausschlag) bis hin zu schweren Reaktionen (Durchfall, Bauchschmerzen, Schwindel) bis hin zum anaphylaktischen Schock

Die häufigsten Nahrungsmittelallergien werden durch Erdnüsse und andere Baumnüsse (z.B. Cashews und Mandeln), Kuhmilch, Eier, Weizen, Sesam und Soja hervorgerufen. 

1. Worauf sollte man beim Lebensmittelkauf achten?

Beim Lebensmitteleinkauf kommt es natürlich auf die individuelle Allergie an. Wird eine Nahrungsmittelallergie bei Ihnen diagnostiziert, holen Sie sich Tipps und Ratschläge bei Ihrem behandelnden Arzt, was den Einkauf im Supermarkt betrifft. 

Grundsätzlich gilt: Setzen Sie auf Vollwertkost. Das bedeutet: Je weniger Nahrungsmittel mit einem schwierig zu entziffernden Etikett im Einkaufswagen landen, desto besser. Bei verpackten Lebensmitteln sollte die ausgewählt werden, bei denen die Inhaltsstoffe leicht erkannt und gedeutet werden können. Wer bei lokalen Anbietern oder am Markt einkauft hat meist den Vorteil, auch die eine oder andere Frage zu den Inhaltsstofen direkt beim Verkäufer stellen zu können. 

2. Wie können Eier und Milch ersetzt werden?

Für Allergiker ist es wichtig zu wissen, wie sie gewisse Nahrungsmittelallergene ersetzen können, ohne Lebensqualität einbüßen zu müssen. Das ist auch für die Eltern von allergischen Kindern nützliches Wissen, um beim Lebensmitteleinkauf und beim Kochen trotz Allergie Zeit sparen zu können. Die besten Ersatzprodukte hängen meist vom Rezept ab – Kuhmilch kann aber zum Beispiel meist sehr leicht durch pflanzliche Milchalternativen ersetzt werden.

Eier können in Backrezepten gut durch ein sogenanntes Chia-Ei ersetzt werden: 1 Esslöfel Chiasamen müssen dabei in etwa 2 1/2 Teelöffeln Wasser für 5-10 Minuten aufweichen. Auch Apfelmuß eignet sich in süßen Rezepten als Ersatz für Eier. 

Wie gewöhnt man sich an das allergiebewusste Essen?

Zu Beginn kann es sehr überfordernd sein, seine Ernährungsweise auf das Leben mit einer Nahrungsmittelallergie umzustellen. Es ist also wichtig, den Übergang so einfach und fließend wie möglich zu gestalten. Bei einer Allergie auf Kuhmilch geht es nicht darum, seine Ernährung von Grund auf zu ändern, sondern ganz einfach Ersatz für Milchprodukte zu finden, mit denen man nicht auf die eigene Lieblingsmahlzeit verzichten muss. 

Ein einfaches Beispiel: Wer Pizza liebt, muss nicht für immer darauf verzichten, nur weil eine Allergie auf Milchprodukte oder Weizen besteht. Pizzakäse gibt es in laktosefreien Varianten, und auch der Pizzaboden kann mittlerweile leicht ohne Gluten zubereitet werden. 

3. Was sind die besten glutenfreien Optionen?

Für das klassische Mehl gibt es mittlerweile sehr viele glutenfreie Alternativen – etwa Mehl aus Buchweizen, Amaranth, Kokosnuss, Kichererbsen oder braunem Reis. 

In manchen Fällen kann auf Mehl auch komplett verzichtet und gegen fein gemahlene Nüsse ersetzt werden (solange dagegen keine Allergie besteht) – es kommt dabei immer auf das Rezept an. Auch Kartoffelstärke kann in manchen Gerichten das klassiche Mehl ersetzen. Hier lautet die Devise: Ausprobieren!

 

Quellen: 1

Bild: iStock

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