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Was muss ich über Heuschnupfen wissen?

Wissen Pollenallergie

Heuschnupfen ist eine Zivilisationskrankheit, das sagen Wissenschaftler mittlerweile über Pollenallergie. Aber was löst sie aus und wie können Sie ihn wirksam behandeln? Alles was Sie dazu wissen müssen, finden Sie hier auf einen Blick.


Spielen im Freien, baden, erkunden und entdecken – diese Bilder hat man im Kopf, wenn man leicht nostalgisch an die warmen Jahreszeiten seiner Kindheit zurückdenkt. Und beinahe jeder kann sich auch an diesen einen Freund erinnern, bei dem mit den ersten Sonnenstrahlen nicht nur der Frühling sondern auch die Nase zu jucken begann. Vielleicht hatte er nur eine normale Erkältung. Immer um dieselbe Jahreszeit? Es war wohl eher ein Heuschnupfen.
Das ist wahrscheinlicher: Allergien gegen Pollen - und der damit verbundene Heuschnupfen - sind bei Kindern am weitesten verbreitet. Jedes Achte ist davon betroffen und durch die steigende Umweltbelastung geht die Tendenz sogar noch weiter nach oben.

Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass Heuschnupfen – entgegen seinem Namen – nicht durch Heu ausgelöst wird. Die Übeltäter heißen Pollen.  Durch den Blütenstaub verbreiten viele Pflanzenarten nicht nur ihr Erbgut, sondern für Manche nämlich auch Allergien. Wie sie die am besten behandeln, erfahren sie hier.


Was ist Heuschnupfen?

Heuschnupfen ist die häufigste Form der Allergische Rhinitis. Da die Allergene über die Atemwege aufgenommen werden, gehört er zu
den sogenannten Inhalationsallergien. Diese Pollenallergie wird durch den Blütenstaub von Pflanzen ausgelöst. Da die Pollen durch Atmen aufgenommen werden, gehört diese Allergieform zu den sogenannten Inhalationsallergien. Die eingeatmeten Pollen führen durch eine allergische Reaktion unter anderem zu Schnupfen (der sogenannte „Heuschnupfen“ ist die häufigste Form der „allergischen Rhinitis“), Bindehautentzündung oder Husten bis hin zu Asthma. Bei der Pollenallergie handelt es sich um eine allergische Reaktion vom Soforttyp (siehe Typen). Die Beschwerden treten somit innerhalb kürzester Zeit (wenige Minuten) nach Kontakt mit dem Allergen auf.


Oft wird die Allergie zähneknirschend hingenommen. “Kann man halt nichts machen, damit muss man leben”, ist eine in diesem Zusammenhang oft verwendete Phrase. Das ist zum Einen nicht richtig (siehe BEHANDLUNG) und kann zum Anderen auch gefährlich werden. Denn: Ein Heuschnupfen ist alles Andere als harmlos. Wenn die Pollenallergie unbehandelt bleibt und sich durch Umwelteinflüsse weiter verstärkt, wird das Asthma-Risiko deutlich erhöht. 


Folgen

Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt schon vor Jahren vor einer Bagatellisierung der Allergie. Bis zu 50 Prozent der Heuschnupfen-Patienten, die sich nicht in Therapie begeben, können einen sogenannten „Etagenwechsel“  durchmachen und in weiterer Folge an Asthma bronchiale erkranken. Dass der Heuschnupfen in dieser ernsten Atemwegserkrankung münden kann, entspräche leider dem natürlichen Verlauf der Allergie. Überdurchschnittlich gefährdet für Asthma sind zum Beispiel Ambrosia- und Birkenpollenallergiker. Weiters können sich im Laufe eines „Allergiker-Lebens“ sogenannte Kreuzallergien auf Nahrungsmittel entwickeln und dadurch massive Beschwerden hervorrufen. Oft entwickelt sich über die Zeit eine sogenannte Kreuzallergie - Nahrungsmittelallergien kommen gehäuft gemeinsam mit Allergien gegen Pollen vor.

 

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Wann ist die „Heuschnupfensaison“?

In den meisten Fällen treten die unangenehmen Symptome zwischen dem Frühjahr und Herbst auf. Der Höhepunkt der Pollen – und damit auch der Heuschnupfensaison – sind traditionell April und Juli. Aber auch danach bleiben Allergiker nicht verschont. Ambrosia, eine aus Amerika importierte Pflanze, die sich schnell über Europa ausbreitet, beginnt erst im Spätsommer mit der der Blüte. Und die kann bis zum ersten Schneefall dauern.
Danach gibt es nur eine kurze Pause zum buchstäblichen Durchatmen. Denn dann beginnen bald schon wieder die Pollen der Frühblüher zu fliegen. Der Klimawandel sorgt zusätzlich für eine Verlängerung der Pollensaison.

 

 

Ursachen:

Auch hier gilt die Redensart: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Kinder, deren Eltern schon unter Allergien leiden, sind deutlich mehr gefährdet selbst welche zu entwickeln. Besonders bei Pollenallergien. Wenn beide Elternteile betroffen sind, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 50 bis 70 Prozent. Allerdings können, etwa durch zufällige Mutationen, auch Menschen aus Familien Allergien entwickeln, in denen es keine Vorgeschichte gibt.

 

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Symptome

Heuschnupfen macht sich mit einem oder mehreren der folgenden Hauptsymptome bemerkbar:

  • laufende und juckende Nase
  • Niesreiz
  • verstopfte Nase
  • tränende und juckende Augen.

Oft deuten Betroffene diese Symptome allerdings sehr lange als normale Verkühlung. Hier gibt es ausführliche Tipps, wie Sie merken, ob Sie nur etwas krank sind oder doch an einer Allergie leiden.

Behandlung

Für Heuschnupfenbetroffene gibt es heute eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten. Diese können  in drei verschiedene Phasen eingeteilt werden:

1. Planen
2. Medikamente
3. Desensibilisierung

Wir haben für Sie hier alles zusammengefasst, was Sie über die Behandlung einer Pollenallergie wissen müssen.


Leiden Sie an Heuschnupfen? Wollen Sie das ändern? Melden Sie sich hier an um alles rund um eine effektive Bekämpfung der Allergie zu erfahren.

 

 

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