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Tierhaarallergie: Das Fell muss nicht schuld sein

Pollenallergie

Wissenschaftler haben bestätigt, was viele schon lange vermuten: Haustierbesitzer leben länger - und gesünder. Aber was ist, wenn man auf den besten Freund des Menschen allergisch reagiert? Oder, liegt es vielleicht gar nicht am Vierbeiner?

Haustiere sind beliebt, vor allem in Mitteleuropa. Und ganz besonders in Deutschland und Österreich. In jedem zehnten Haushalt lebt ein Hund und sogar in jedem sechsten eine Katze. Tatsächlich können Tiere nicht nur gut für die Laune, sondern auch für die Gesundheit sein.

Vor allem Hunde. Ausgedehnte und lange Spaziergänge, die ein Hund eben tagtäglich braucht, bedeuten automatisch auch mehr Bewegung für den Besitzer. Und wer sich viel bewegt lebt länger, sagt man. Stimmt, das beweist eine Studie aus Schweden. Im Fachmagazin Scientific Reports wurde unlängst publiziert, dass Hundebesitzer länger leben und seltener an Herzkreislaufleiden erkranken. Außerdem leiden „Hundeherrchen“ seltener an Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes.
Die Redensart "Auf den Hund gekommen" sollte vielleicht umgedeutet werden. Und trotzdem kann des Menschen bester Freund für einen Pollenallergiker zur Belastung werden. Und das nicht nur wegen einer möglichen Kreuzallergie. Das Problem liegt im Fell der Vierbeiner versteckt.

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Die Pollenschleuder am Sofa

Im Fell sammeln sich in den Allergiesaisonen über den Tag verteilt große Mengen an Pollen an, die danach in der Wohnung zu Boden fallen und aufgewirbelt werden. Die Allergie verfolgt einen damit bis in die eigenen vier Wände. Haustierhalter - und alle, die es noch werden wollen - sollten also daran denken, dass auch Tiere aus dem Freien Pollen mitbringen. Katzen, die frei draußen herumlaufen dürfen, und eben auch Hunde streifen oft direkt durch hohes Gras und sammeln dort alle möglichen Allergene, im Fell ein, die sie zuhause dann verteilen. Das kann übrigens auch für Kaninchen und Meerschweinchen gelten, wenn man diese ganz oder teilweise draußen hält und dann auf den Arm nimmt.

 

Übrigens: Pollen können auch durch die Haut aufgenommen werden und nicht nur - wie oft fälschlicherweise angenommen - durch die Atemwege. Heuschnupfenallergiker sollten also nicht zu falschen Schlüssen kommen, wenn sie in der Pollensaison nach Kontakt mit einem Tier, Ausschläge auf der Haut feststellen. Ihr Hund oder ihre Katze kann unschuldig sein.

 


Aber was tun? Zuerst keine Panik: Sie müssen sich nicht von ihrem Haustier trennen. Es gibt ein paar einfach Tricks, die Pollenbelastung im Fell auf ein Minimum zu reduzieren.

In Pollenintensiven Zeiten empfiehlt es sich, dass Fell des Hundes öfter zu waschen. Auch wenn ihm das vielleicht nicht so gut gefällt. Bei kleineren Hunden und Katzen genügt es oft sie mit einem saugfähigen Material abzurubbeln, um die Pollen im Fell auf ein Minimum zu reduzieren. Verkaufen Sie es einfach als Streicheleinheit und belohnen sie das Tier nachher mit einem Leckerli. So konditionieren sie es darauf, sich schon fast auf die „Abrubbelung“ zu freuen.

Beachten Sie: Tiere haben im Schlafzimmer nichts verloren. Vor allem nicht in der Pollensaison.

Übrigens: Auch Hunde können Allergisch auf Pollen reagieren.

Sie haben in der Nähe Ihres Haustieres allergieähnliche Symptome? Melden Sie sich hier an, um mehr zu erfahren.

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